von Chris Vicious
Auch ohne Fußball-Hit beginnen wir , uns als sowas wie ein “nationaler Act” zu fühlen. Der Tourkalender wird bunter, die mitspielenden Bands werden größer und die sprachlichen Klangfarben der Veranstalter ausgefallener. (Eigentlich schade, dass wir Sachsen keinen Dialekt haben.)
Vor zwei Wochen verschlug uns unsere “Deutschland-Tour” also in die Seidenblumen-Metropole Sebnitz, um einer Privatparty einzuheizen. Wir spielten ein Cover-Set zum Thema “Neunziger”, das von Ace of Base bis Bloodhound Gang,
von Rammstein bis Dr. Alban reichte. Ein voller Erfolg, den wir am letzten Wochenende gleich noch einer völlig ausgeflippten Münchner Dauerparty um die Ohren hauten. Himmel war das geil. Zur Einordnung für die Daheimgebliebenen: Das Münchner “StuStaCulum” ist so eine Art Mini-BRN in der dortigen Studentenstadt. Ganze fünf Tage lang wird am Stück gefeiert, getragen von einem Spirit, dem das Dresdner Mega-Event seit einigen Jahren leider manchmal hinterher läuft.
Apropos: In diesem Jahr war unser Weg auf eine BRN-Bühne ein verschlungener. Naja… Die Neustadt ist wohl kein Ort für gentlemens agreements (…). Unser lieber Freund und Kollege Rany von [pi !] hat uns jedenfalls aus der Patsche geholfen und uns auf die Bühne auf dem Parkplatz hinter Katy’s Garage gebucht: am Sonntag um 18 Uhr. Wir freuen uns auf diese ganz spezielle, selige Untergangs-Stimmung – und haben den richtigen Soundtrack dafür im Gepäck.
Tags: info, miss vicious, reflexion
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2 Kommentare »
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Hihi, das klingt nach einer vernünftigen Einstellung. Aber “Parkplatz hinter der Katys” hört sich schmuddliger als es ist. Im Neustadt-Sprech heißt dieser Ort für dieses Wochenende (Achtung: Wortwitz:) “BRNpunkt” und ist mit einer wirklich ansehnlichen Bühne bestückt. Gegens Hardrock-Gehege stinkt sie natürlich trotzdem ab, keine Frage. Dir viel Spaß dort. Beim nächsten Mal klappt’s dann ja vielleicht… ;)
Ich hätte Euch am Sonntagabend lieber im Ostragehege gesehen. Vorband bei AC/DC wäre doch angemessener gewesen als auf dem Parkplatz hinter Katy´s Garage. Schade!